Marokko – Die Stadt Tétouan erinnert mit Ausstellung an Meki Megara.

Maler mit starkem Einfluss auf den Stile der Region.

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Ausstellung „Regards“ zu Ehren des Malers Meki Megara in Tétouan eröffnet. Zahlreiche Werke werden zugänglich gemacht.

Tétouane – Die Kunstausstellung „Regards“, zu Ehren des verstorbenen Künstlers Meki Megara, eröffnete am vergangenen Freitag (7. Oktober 2022), im Zentrum für moderne Kunst in Tétouan und in Anwesenheit von Gelehrten, Kunstliebhabern und der Familie des Verstorbenen, ihre Tore. Die Ausstellung soll bis zum 11. November 2022 andauern und umfasse rund 50 farbenfrohe Kunstwerke von Megara, einem der sog. Pioniere der Kunstschule von Tétouan.

Die Retrospektive ist von der Stiftung Meki Megara in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Schöne Künste (INBA) sowie mit Unterstützung des Ministeriums für Jugend, Kultur und Kommunikation organisiert bzw. ausgerichtet worden. Diese sicherlich sehenswerte Ausstellung bietet Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhabern die Möglichkeit, das kulturelle Erbe dieses besonderen Künstlers zu entdecken bzw. sich einen Eindruck von seinem Werk zu verschaffen.

Mit dieser Ausstellung wollen die Organisatorinnen und Organisatoren den außergewöhnlichen Einfluss von Meki Megara auf die marokkanische Kunstgeschichte hervorheben und dessen vielseitige Talente würdigen.

Der Direktor des INBA in Tétouan, Mehdi Zouak, betonte in einer Erklärung gegenüber dem Nachrichtensender M24, dass diese Retrospektive „die Besucherinnen und Besucher zu einer außergewöhnlichen künstlerischen Entdeckungsreise durch Megaras Werke einlädt“.

Die Präsidentin der Meki Megara Stiftung, Mounia Megara, erklärte, dass die Stiftung darauf abzielt, die Werke von Meki Megara zu bewahren und dessen künstlerisches Erbe auf nationaler bzw. internationaler Ebene bekannt zu machen.

Lt. den Veranstaltern sei diese Ausstellung der Ausgangspunkt für die Schaffung eines Museums, in denen die bisher unbekannten Werke von Megara der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

Meki Megara (1933-2019) gehöre zu den Pionieren der sog. zeitgenössischen Kunst in Marokko. Bereits als Jugendlicher hatte er seine erste Ausstellung im Alter von 16 Jahren. Er begann seine künstlerische Ausbildung 1952 an der École des beaux-arts de Tétouan und setzte sie in Sevilla und später in Madrid fort. Meki Megaras jüngste Werke seien eine Art Synthese verschiedener Maltechniken, derer er sich zuvor schon bedient hatte.

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