StartFinanzenMarokko – EU streicht Königreich von Beobachtungsliste gegen Geldwäsche

Marokko – EU streicht Königreich von Beobachtungsliste gegen Geldwäsche

Weniger Einschränkungen für Finanztransaktionen mit EU-Institutionen.

Europäische Union EU erkennt Bemühungen Marokkos im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierungen an.

Brüssel – Die Bemühungen des nordafrikanischen Königreiches im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung werden nun auch von der Europäischen Union anerkannt. Am vergangenen Mittwoch, den 17. Mai 2023, gab die Europäische Kommission bekannt, dass Marokko von der sog. „grauen Liste“ der EU-Länder gestrichen wird, die wegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beobachtet werden.

Weniger Einschränkungen für Finanztransaktionen mit EU-Institutionen.

Diese sog. graue EU-Liste wird regelmäßig aktualisiert, um der sich verändernden Weltlage Rechnung zu tragen. Länder, die auf der EU-Liste stehen, unterliegen bei Finanztransaktionen mit EU-Institutionen strengeren Kontrollen. Diese Kontrollen können nun gelockert werden, womit Transaktionen einfacher werden und es ist zu hoffen, dass damit sich die Transaktionsgeschwindigkeit erhöht und die Kosten sinken.

Marokko seit 2018 auf der beobachtungsliste der EU.

Das nordafrikanische Königreich Marokko wurde 2018 aufgrund einer Reihe von Mängeln im System zur Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung von der Europäischen Union EU auf die Liste gesetzt.

Die aktuelle Anpassung oder Neueinstufung berücksichtige die von der Financial Action Task Force (FATF) übermittelten Informationen. Diese letzte „graue Liste“ wurde von der Generalversammlung der FATF im Februar 2023 verabschiedet.

Grund für die Streichung Marokkos von der Liste sei die Umsetzung eines vereinbarten Aktionsplans durch das Königreich. Das Land habe erhebliche Fortschritte bei der Beseitigung der Mängel gemacht und sei weiterhin entschlossen, sein System zu verbessern.

Die FATF stellte fest, dass das Königreich den notwendigen rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen geschaffen habe, um die im Aktionsplan eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Die FATF begrüßte daher die erheblichen Fortschritte und lobe Marokko für seinen politischen Willen und den konstruktiven Dialog mit der internationalen Gemeinschaft.

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