StartGesellschaftMarokko – Sexueller Missbrauch von marokkanischen Minderjährigen

Marokko – Sexueller Missbrauch von marokkanischen Minderjährigen

Ermittler haben Sebta (Ceuta) und Melilla als Produktionsorte im Visier.

Spanische Polizei zerschlägt Netzwerk für Kinderpornografie. Material zeigt Missbrauch von marokkanischen Minderjährigen.

Madrid – Es gehört sicherlich zu den schlimmsten Verbrechen und zu den tiefsten Abgründen in einer jeden Gesellschaft, wenn Kinder und Minderjährige Gewalt und sexuellen Missbrauch erfahren und erdulden müssen.
In diesem Kontext hat die spanische Polizei am vergangenen Mittwoch (15. November 2023), in einer „außergewöhnlichen“ Sicherheitsoperation 121 Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, marokkanische Minderjährige sexuell ausgebeutet und pornografische Filme über internationale Internetseiten verbreitet zu haben, wie das marokkanische Nachrichtenmagazin telquel berichtet.

Die Aktion fand unter strengster Geheimhaltung statt. Bei den Durchsuchungen seien 368 CDs, 114 Datenträger, 100 DVDs, 60 Computer und andere elektronische Geräte beschlagnahmt worden, wie unter anderem die marokkanische Tageszeitung Assabah berichtet.

In den Wohnungen der Verdächtigen hätten die Ermittler tausende Videos mit pornografischem Inhalt gefunden, die meisten würden den Missbrauch an marokkanischen Minderjährigen zeigen.

Bei den festgenommenen handele es sich um 118 Männer und drei Frauen. An der Aktion, einer der größten ihrer Art in Spanien, seien 46 auf Internetkriminalität spezialisierte Ermittlerteams beteiligt gewesen.

Kinder und minderjährige mussten große Gewalt erdulden.

Bei einem der in Madrid festgenommenen Verdächtigen seien tausende Bilder und Videos von überwiegend marokkanischen Minderjährigen gefunden worden. Dabei würden sich die Videos durch ein „hohes Maß“ an Gewalt gegenüber den Opfern hervortun.
Ein Verdächtiger, der bei einer Hausdurchsuchung in Alicante festgenommen wurde, sei im Besitz einer großen Menge von Mediendateien gewesen. Diese würden eindeutig zeigen, wie Minderjährige zu sexuellen Handlungen gezwungen wurden.

Die Polizei werte das beschlagnahmte Material weiter aus. Neue Hinweise auf weitere Opfer sexuellen Missbrauchs würden geprüft.

Ermittler haben Sebta (Ceuta) und Melilla als Produktionsorte im Visier.

Die Verbreitung von Kinderpornografie (einschließlich Herstellung, Verkauf und Vertrieb pornografischer Filme) sei nach spanischer Rechtslage mit Freiheitsstrafe zwischen einem und fünf Jahren bedroht.

Die Ermittler würden nach Verbindungen zwischen den verhafteten Personen und anderen spanischen Netzwerken suchen, die sich auf die Produktion von Pornofilmen mit marokkanischen Minderjährigen spezialisiert hätten. Dies gilt insbesondere für die spanischen Enklaven Sebta (Ceuta) und Melilia an der marokkanischen Mittelmeerküste. Gerade Minderjährige, die sich illegal in diesen beiden Städten aufhalten würden, seien Opfer des Missbrauchs, da ihnen Hilfe bei der Legalisierung ihres Status, Geld oder auch Drogen versprochen werden, um sie anzulocken und teils betäubt zu missbrauchen.

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