Mauretanien – Präsident mit dem Coronavirus Infiziert.

Präsident Cheikh El Ghazouani soll an milden Symptomen leiden.

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Präsident
Präsident Abdelmajid Tebboune und Präsident Mohamed Ould Cheikh El-Ghazouani Mauretanien in Algier

Präsidialamt bestätigt Infektion und COVID-19 Erkrankung mit milden Symptomen.

Nuakschott – Der Präsident der Republik Mauretanien hat sich offenbar mit dem Coronavirus SARS-COV 2 infiziert. Am gestrigen Montag (3. Januar 2022) soll Präsident Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani über Erkältungssymptome geklagt haben. Bei einer Untersuchung ging man dem Verdacht einer Coronavirus Infektion nach, die sich nun bestätigt habe. Nach Angaben des mauretanischen Präsidialamtes soll der Präsident an relativ leichten Symptomen leiden. Wo sich Cheikh El Ghazouani angesteckt haben könnte, wurde nicht genannt. Mehrere Medien, vor allem in Marokko, spekulieren darüber, ob er sich bei seinem dreitägigen Staatsbesuch in Algerien angesteckt haben könnte. Er besuchte in Begleitung einer Delegation für drei Tage Algier (27-29. Dezember 2021) und traf sich dort unter anderem mit dem algerischen Präsidenten Tebboune sowie weiteren Vertretern der Regierung und der Wirtschaft. Auch wenn über eine Ansteckung in Algerien nur spekuliert werden kann, so spricht doch einiges dafür, da inzwischen auch mehrere Mitglieder der mauretanischen Delegation positiv auf das Coronavirus SARS-COV 2 getestet sein sollen.

Mauretanien bietet sich seit einiger Zeit als Vermittler im Konflikt zwischen Algerien und Marokko an. Zugleich versucht man in Nuakschott sich seine relative neutrale Haltung von beiden Konfliktparteien wirtschaftlich honorieren zu lassen.

Algerien – Präsident Mauretaniens zu einem Staatsbesuch in Algier

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