Marokko – Import von Getreide für rund 152 Mio. € geplant.

Kontingent aus dem Freihandelsabkommen zwischen Marokko und den USA ausgeschöpft.

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Getreideernte
Getreideernte

Hauptlieferant sollen die USA werden. Behörden veröffentlichen Ausschreibung.

Rabat – Das bereichsübergreifende Gremium für Hülsenfrüchte und Getreide (ONICL) hat eine Ausschreibung veröffentlicht. Dabei geht es, um von Marokko benötigte Getreidemengen. Mit Hilfe der Ausschreibung können sich nun Lieferanten, um die Bestellung aus Marokko bewerben. Diese Ausschreibung richtet sich zunächst an Lieferanten aus den USA. Laut den Unterlagen des ONICL sollen aus den USA 921.000 Tonnen Getreide beschafft werden. Das entspricht der Höchstmenge, die, laut dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und Marokko, importiert werden kann. Voranging geht es, um zwei Getreidesorten und Teilmengen. Marokko will in einem ersten Schritt ca. 576 000 Tonnen Weichweizen importieren. Die zweite benötigte Getreidesorte ist der Hartweizen. Hier würde das nordafrikanische Königreich ca. 345.000 Tonnen den Lieferanten aus den USA abnehmen wollen. Jeder Lieferant muss eine Mindestliefermenge von 5.000 Tonnen anbieten und seine Ware bis zum 31. Dezember 2019 liefern können. An der europäischen Euronext – Börse liegt der aktuelle Preis für Weizen bei 165,-€ je Tonnen*. Damit hätte die marokkanische Ausschreibung ein Handelsvolumen von rund 152 Mio. Euro.

*Stand 23. August 2019

Marokko – Getreideernte um 49% gesunken.

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